Technologie und Sport-Protektion
MRpro begann 1986 das Schutzbedürfnis der
Knie im Motorrad - „Off Road“ Sport zu gewährleisten.
Im Jahre 1985 hatten wir eine Suzuki RM 125,
Jahrgang 1979, mit Alkoholmotor, die eine aggressive Fahrweise
verlangte, deren Piloten jedoch keine Erfahrungen mit solchen
Motorrädern hatten. Der amerikanische knee brace Omniâ
kam zum Einsatz, aber dieser war zu schwer, zu gross und gab Anlass
zu Verbesserungen. Dank grosser Nachfrage von Freunden, basierend
auf dem angesprochenen Modell, wurden einige Teile neu angefertigt
doch das Projekt wurde Ende 1985 aufgegeben.
Das Kniegelenk ist ein Getriebegelenk, eine Sonderform
eines transportablen Drehscharniergelenkes. Die Beugung setzt
sich aus Abroll- und Gleitbewegung zusammen. Nur im gebeugten
Zustand ist eine Rotation möglich. Eine Knieorthese mit Scharniergelenk,
welche die natürliche Gleit-Verschiebung des Unterschenkels
gegenüber dem Oberschenkel und umgekehrt nicht respektiert,
ist deshalb keine Lösung.
Mit einigen Tipps von Doktor Marco Martin Amatuzzi,
Professor der Orthopädie der Schule für Medizin an der
Universität von São Paulo, fingen wir praktisch bei
Null an. Er hatte uns einige Verbesserungsmöglichkeiten vorgeschlagen,
auf Grund derer wir ein biartikuliertes System entwickelten, das
die natürliche Bewegung zwischen dem Unter- und dem Oberschenkel
erlaubt.
Wir haben nie aufgehört, unsere Produkte
mit Unterstützung engagierter Ärzte und erfahrenen Piloten,
zu verbessern.
Im Dezember 1986 haben wir angefangen, unseren
neuen Knieschoner auf kommerzieller Basis zu produzieren.
Viele Piloten haben mitgewirkt indem sie uns,
gestützt auf ihrer Erfahrung mit unseren Produkten, Vorschläge
gegeben haben. Das hat uns geholfen, die braces noch effizienter,
leichter, bequemer, kompakter und resistenter zu machen. Die Piloten
waren: Milton „Chumbinho“ Becker, Rogério Nogueira, Jorge
Negretti, Eduardo Saçaki, Bê Magalhães, Filé
Veredas, Guto Lima, Guilherme Boing, Osmar Ferreira, u.s.w...
Im Jahr 2002 haben wir die Zusammenarbeit mit
CIRCUIT aufgegeben. Heute produzieren wir ausschliesslich unter
der Marke MRpro, die Modelle Neopreme, Enduro, RC-7 und Replica.
Seit 2003 werden die MRpro Knieorthesen nach
Europa importiert.
An der „Zweirad-Messe“ in Zürich, konnten
im Frühling 2003 bereits das neueste Modelle "Enduro"
Präsentiert werden.
Dank der Tests von Brigitte Hediger, Schweizer-Meisterin
2000 im Supermotard , führende Motocross-Pilotin (SM 2003)
und Enduro Spezialistin, zusammen mit dem Schweizer Inter-Enduro-Team,
konnten einige feine Modifikationen in die laufende Produktion
einfliessen.
Aus diesem Grund war der grosse Erfolg der Kniestützen
in den Offroad-Training Kamps vom Dany Wirz zwar keine Überraschung,
jedoch eine schöne Bestätigung der lohnenswerten Zusammenarbeit,
für einen optimierten Knieschutz mit Tragkonfort. Viele Instruktoren
schützen seither Ihre Knie mit unseren Orthesen.
Das Modell "Advantage" war 2004 die
neueste Entwicklung von MRpro. Dieses Model passt unter die meisten
Lederkombis und ist daher auch bei den Supermotard-Fahrern sehr
beliebt.
Die Weiterentwicklung des Modells unterscheidet
sich nicht nur im unteren Bereich der Stütze, wo der Anschluss
an den Knieschutz optimiert worden ist, sondern auch in der generellen
Kompaktheit. In Zusammenarbeit mit der Universität von Sao
Paulo /Brasil und deren Ingenieuren ist ein verblüffender
Festigkeitsnachweis der MRpro Knie-Orthesen erbracht worden.
Das weitgehend in der Schweiz entwickelte Modell
ORTHOtech war seit Sommer 2004 im Intensiv-Dauertest. Wie jede
andere Erneuerung müssen auch die neuen Zahnsegmentgelenke
den hohen Anforderungen unserer Qualitätskontrolle stand
halten. Der MRpro-Testpilot "Milton Becker" wird mit
der neuen Orthese zum 10-ten mal brasilianischer MX Champion.
2005 Die Tests waren sehr erfolgreich.
MRpro Lanciert das Modell "ORTHOtech".
Die noch schlankeren Zahnsenmentschienen erhöhen den Schutz
der Kreuzbänder wesentlich.
2006 MRpro feiert sein 20 jähriges Bestehen
und den Erfolg der aktuellen Sport-Knieorthesen.
2007 Die Weiterentwicklung der Orthesen und
der Wunsch der Supermoto-Piloten für ein leichteres und noch
schlankeres Modell führte uns zur abgespeckten Version der
ORTHOtech - zur
"Naked ORTHOtech".
Der Materialwechsel von hochdichtem Polyethylen zu ultrahochmolekularem
Niederdruckpolyethylen war optischem Ursprungs und hat sich nach
monatelanger Testfase im Tiefkühler und auf der Motocrosspiste
bestens bewährt. |